Nachfolgelexikon.

Nachfolgelexikon

Dieses Nachfolgelexikon listet die wichtigsten Begrifflichkeiten aus den Themenfeldern Unternehmensübergabe, Unternehmensübernahme, Unternehmensnachfolge und Unternehmenstransaktion auf. Verschaffen Sie sich damit einen einzigartigen Überblick über das gebräuchliche Vokabular und erfahren Sie verständlich die entsprechenden Erläuterungen.

 

A

Absichtserklärung
Eine durch den potentiellen Unternehmensnachfolger und den veräußernden Senior-Unternehmer abgegebene schriftliche Erklärung im Vorfeld einer Transaktion, womit die Absicht bekundet wird, den Unternehmens(ver)kauf unter bestimmten, in der Absichtserklärung selbst genannten, Konditionen zum Abschluss zu bringen. Rechtlich nicht bindend. Gleichzeitig kann sich der veräußernde Senior-Unternehmer verpflichten, während der Due Diligence nicht mit anderen Kaufinteressenten über den Unternehmens(ver)kauf zu verhandeln.
Englisch: Letter of Intent (LoI).
 
Abspaltung
Ein oder mehrere Unternehmensteile, die für sich eine abgeschlossene Unternehmenseinheit bilden, gehen in ein eigenes Rechtssubjekt über (bestehende oder neu zu gründende Unternehmung).
Englisch: Spin-Off.
 
Acquisition (engl.)
Der (Zu)Kauf eines Unternehmens oder eines Teils eines Unternehmens.
siehe auch A: Akquisition.
 
Akquisition
Der (Zu)Kauf eines Unternehmens oder eines Teils eines Unternehmens.
Englisch: Acquisition.
 
Added Value (engl.)
In einem Unternehmen kann dieser z.B. durch das Einbringen von Management Know-How oder durch die zusätzliche Betreuung oder das Einbringen eines belastbaren Netzwerkes durch einen Investor erzielt werden.
siehe auch W: Wertzuwachs.
 
Altgesellschaft
Das ursprüngliche Unternehmen, dessen Betrieb oder operatives Geschäft durch eine Neugesellschaft fortgeführt wird.
Gegenteil siehe N: Neugesellschaft.
 
Anlagedeckungsgrad 1
Gibt die Höhe des Eigenkapitals im Verhältnis zum Anlagevermögen an.
 
Anlagedeckungsgrad 2
Gibt die Höhe des Eigenkapitals zzgl. des langfristig aufgenommenen Fremdkapitals im Verhältnis zum Anlagevermögen an.
 
Asset (engl.)
Neutrale Bezeichnung für alle Arten von Vermögensgegenständen, z.B. Immobilien, Anlagen, Schutzrechte, Forderungen, usw.. Im M&A Kontext auch geläufig für jedweden Gegenstand einer Transaktion.
siehe auch V: Vermögenswert.
 
Asset Deal (engl.)
Kauf eines Unternehmens durch Übernahme einzelner oder sämtlicher Wirtschaftsgüter und Vermögenswerte (Asset) anstelle der Anteile.
Gegenteil siehe S: Share Deal.
 
Asset Sales Deal (engl.)
Mögliche Form einer Übernahme, bei der ein Teil des Kaufpreises durch den Verkauf von Vermögenswerten oder Teilbereichen einer übernommenen Gesellschaft unmittelbar nach deren Akquisition finanziert wird. In manchen Fällen auch zur Steigerung des Gesamtwertes genutzt.
siehe auch A: Asset Stripping.
 
Asset Stripping (engl.)
Mögliche Form einer Übernahme, bei der ein Teil des Kaufpreises durch den Verkauf von Vermögenswerten oder Teilbereichen einer übernommenen Gesellschaft unmittelbar nach deren Akquisition finanziert wird. In manchen Fällen auch zur Steigerung des Gesamtwertes genutzt.
siehe auch A: Asset Sales Deal.
 

B

Barwert
Der gegenwärtige Wert (Gegenstandswert) eines in der Zukunft erwarteten Geldbetrages. Errechnet wird dieser durch Abzinsung des erwarteten Geldbetrags mit einem Kapitalzinssatz, welcher einer alternativ erreichbaren Verzinsung entspricht.
 
Belegschafts-Buy-Out
Gemeinsam mit dem Management erwerben auch Teile der Belegschaft das Unternehmen.
 
Benchmark
Bezeichnet die angestrebten Ziele in der Unternehmensentwicklung. Durch Vergleich der Leistung des eigenen Unternehmens mit den Leistungen anderer Unternehmen werden Verbesserungsmöglichkeiten und Wettbewerbsnachteile identifiziert, und anschließend konkrete Ziele zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit des eigenen Unternehmens definiert.
 
Beta-Faktor
Häufig ein wichtiges Element bei der Unternehmensbewertung. Orientiert sich grundsätzlich am Kapitalmarkt und gibt das Risikomass für die Schwankungsbreite eines Aktienkurses im Vergleich zum Gesamtmarkt wieder.
 
Betriebsergebnis
xxxxxx
 
Binding-Offer (engl.)
Durch den Kaufinteressenten abgegebenes (rechts)verbindliches Angebot zum Abschluss einer Transaktion. Sobald der Verkäufer das verbindliche Angebot unter Wahrung der Frist und der Form annimmt, kommt der Kaufvertrag zu Stande.
 
Break-Even-Point (engl.)
Zeitpunkt, zu dem ein Unternehmen genau soviel Umsatz erwirtschaftet, dass die Erlöse die fixen und variablen Kosten decken. Bei Überschreiten des Break-Even-Point realisiert das Unternehmen Gewinne.
siehe auch G: Gewinnschwelle.
 
Bruttomarge
Prozentuale Angabe darüber, was ein Unternehmen nach Abzug der Herstellungskosten von Umsatz verdient. Nicht berücksichtigt werden dabei alle von der Herstellung unabhängigen Kosten wie z.B. Kosten für Marketing, Verwaltung, F&E, etc..
siehe auch R: Rohertrag.
 
Buffer (Puffer)
Eine Bezeichnung für ungenutzte Barreserven oder Kreditlinien.
 
Burn Rate
gibt die Geschwindigkeit an, in dem ein Unternehmen Kapital verbraucht.
 
Businessplan
Ein Businessplan ist die ausführliche Darstellung eines Geschäftsmodells und sollte zur Präsentation bei potenziellen Kapitalgebern erstellt werden. Dabei werden Informationen zur Produktidee, dem Markt, der Führung des Unternehmens und ein Finanzplan dargelegt.
 
Buy-and-Build Strategie
Diese Strategie verfolgt das Ziel, durch Zukäufe eine größere Unternehmensgruppe (Holding) zu bilden.
 
Buy Back
Eine Exitvariante, bei der die Altgesellschafter Anteile des Unternehmens zurückkaufen.
 
BuyCo
Eine BuyCo wird im Zusammenhang mit einer Unternehmenstransaktion gegründet. Diese neue Gesellschaft kauft die Altgesellschaft, ist damit also die Kaufgesellschaft.
 
Buy-Side
xxx.
 

C

CAGR
steht für "Compound Annual Growth Rate" (Jährliche Wachstumsrate).
 
Capital Gain
Der Begriff Capital Gain bezeichnet den Gewinn, der aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen entsteht.
 
Cash-Flow
Überschuss an liquiden Mitteln eines Unternehmens, d.h. die Summe aller zahlungswirksamen Erträge abzüglich aller zahlungsunwirksamen Aufwendungen.
 
Cash-Flow Deal
Klassische Form eines MBO, auf Basis der freien liquiden Mittel eines Unternehmens. Die Rückführung der Finanzierungsmittel und die dafür fälligen Zinsen werden ausschließlich über den Cash Flow getragen.
 
Closing
Darunter wird der Übergangsstichtag verstanden.
 
Co-Investment
Beteiligung an einem Unternehmen mit einem Minderheitsanteil. Die Betreuung der Beteiligung übernimmt hauptsächlich der Lead-Investor.
 
Co-Venturing
In diesem Falle beteiligen sich mehrere Investoren an einem Unternehmen, wobei einer der Lead-Investor ist.
 

D

Deal
xxx
 
Debt
Englischer Begriff für "Schulden". Bei Unternehmenstransaktionen oftmals der Begriff für das eingesetzte Fremdkapital.
 
Discounted-Cash-Flow Methode (DCF Methode)
Berechnungsmethode zur Bestimmung des Unternehmenswertes. Dabei werden die zukünftigen "Free Cash-Flows" und der prognostizierte Restwert des Unternehmens auf den heutigen Zeitpunkt abgezinst. Wird das Fremdkapital noch von dem Ergebnis abgezogen, erhält man den Wert des Eigenkapitals. Diese Methodik bietet gegenüber der Substanzwertmethode den großen Vorteil, dass die zukünftige Ertragskraft eines Unternehmens den heutigen Wert bestimmt. Die Discounted-Cash-Flow Methode wird zumeist mit Hilfe des WACC-Ansatzes (WACC = Weighted Average Cost of Capital -> gewichtete Kapitalkosten) berechnet und zählt zu den dynamischen Methoden, um den Unternehmenswert zu bestimmen. Dabei wird der WACC als interner Zinsfuß verwendet.
 
Due Diligence
= "erforderliche Sorgfalt". Eine Due Diligence Prüfung wird durch (externe) Experten zur Durchleuchtung aller unternehmensinternen Daten, Planungen und Risiken durchgeführt. Dies ist vor allem im Vorfeld einer Unternehmenstransaktion notwendig.
 

E

Early Stage (Financing)
Frühphase bei einer Unternehmensgründung. Early Stage ist der Oberbegriff für Seed-Phase (vor Geschäftsstart) und Start-up (Geschäftsaufbau). In der Early Stage Phase benötigen Unternehmen häufig externe Finanzmittel, um das Unternehmen bis zur Marktreife entwickeln zu können. Als Kapital wird oftmals "Venture Capital" genutzt.
 
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes)
= Gewinn vor Zinsen und Steuern. Im Deutschen wird EBIT auch oftmals als operatives Betriebsergebnis bezeichnet. Es wird die Ertragssituation eines Unternehmens dargestellt, ohne das Steuern und Zinsen diese beeinflussen. Das macht diese Kennzahl geeignet, um Unternehmen international zu vergleichen, da nationale Steuersätze unberücksichtigt bleiben. Außerdem wird die Ertragskraft ohne Berücksichtigung des Zinsaufwands dargestellt.
 
EBIT-Marge
Die EBIT-Marge stellt das EBIT im Verhältnis zum Umsatz dar. Die EBIT-Marge zeigt auf, wie profitabel ein Unternehmen vor Steuern und Zinsen wirtschaftet.
 
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization)
= Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (sowohl auf Sachanlagen als auch immaterielle Vermögensgegenstände). Die Kennzahl soll Vergleiche der operativen Ertragskraft von Gesellschaften ermöglichen, die unterschiedliche Jahresabschluss-Standards (IAS, HGB, US-GAAP) verwenden.
 
Equity
Eigenkapital
 
Equity Kicker
Vereinbarung zu Gunsten des Fremdkapitalgebers, um am Unternehmenserfolg teilzuhaben. Fremdkapitalgebern wird so die Möglichkeit eingeräumt, Anteile an der zu finanzierenden Personen- oder Kapitalgesellschaft zu einem späteren Zeitpunkt, oft zu Sonderkonditionen, zu erwerben
 
Ertragswert
Der Ertragswert ist der zukünftige Erfolgswert eines Unternehmens. Zur Bewertung des Unternehmenswertes wird der Ertragswert unter Berücksichtigung der Verzinsung verwendet (siehe Ertragswertverfahren).
 
Ertragswertverfahren
Das Ertragswertverfahren ist grundsätzlich vergleichbar mit der Discounted-Cash-Flow Methode. Anders als bei der DCF-Methode geht das Ertragswertverfahren von kurzfristig gleichen Erträgen aus, während die DCF-Methode kurzfristig jede Periode einzeln betrachtet.
 
Executive Summary
Zusammenfassende Darstellung.
 
Exit
Exit bezeichnet den Ausstieg eines Investors aus einer Beteiligung. Durch den Exit (Buy-Back, Trade Sale, Secondary Purchase, Going Public) versucht der Investor eine möglichst große Gewinnrealisierung erzielen zu können.
 
Exit-Strategie
Im Vorfeld einer Investition festgelegte Strategie, um eine möglichst große Gewinnrealisierung erzielen zu können.
 
Expansion Financing
Das Unternehmen arbeitet kostendeckend, hat den Break-Even-Point erreicht. Die jetzt zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel werden zur Ausweitung der Produktion oder Diversifizierung der Produktpalette genutzt, dienen also der Expansion des Unternehmens.
 

F

Fair Value
Der Fair Value wird nach US-GAAP und IAS als Oberbegriff aller marktnahen Wertansätze verwendet. Unter dem Fair Value eines Vermögensgegenstandes oder einer Verbindlichkeit wird der Betrag verstanden, zu dem zwei voneinander unabhängige Parteien mit Abschlusswille und Sachverstand bereit wären, den Vermögensgegenstand zu tauschen bzw. die Verbindlichkeit zu begleichen. Mit Firmenbeteiligung bezeichnet man den Besitz von Anteilen an einem Unternehmen. In diesem Fall wird der Firma Eigenkapital zur Verfügung gestellt, wobei der Anteilseigner das unternehmerische Risiko voll mit trägt. Dafür partizipiert er am Ergebnis der Firma. Anders als der Fremdkapitalgeber, der das unternehmerische Risiko nur bedingt mit trägt, dafür eine feste Verzinsung erhält. Das generelle Problem der Firmenbeteiligung ist die Wertbestimmung der Anteile. Der Nominalwert der Firma (das Eigenkapital in der Bilanz) berücksichtigt nicht die potenzielle Ertragskraft der Firma in der Zukunft. Es empfiehlt sich hier, dynamische oder marktvergleichende Firmenbewertungen zu nutzen, die eine faire Bandbreite des Firmenwertes wiedergeben.
 
Finders-Fee
xxx
siehe auch E: Erfolgsprovision.
 
Firmenbörse
Firmenbörsen sind im Zuge der allgemeinen Internetverbreitung in zahlreicher Form im Netz zu finden. Firmenbörsen sollen potenziellen Firmenverkäufern und Firmenkäufern eine Plattform bieten, um den richtigen Partner für die Zukunft zu finden. Dabei unterscheidet sich das Angebot im Internet deutlich. Generell kann zwischen freien Firmenbörsen und Börsen mit Beraterhintergrund unterschieden werden. Börsen mit Beraterhintergrund haben zumeist Einfluss bei der Erstellung der Inserate und begleiten den Verkaufs-/Kaufprozess häufig mit. Dafür sind diese Plattformen oftmals kostenpflichtig (Einmalgebühren für Inserate, Erfolgsgebühr bei erfolgreicher Transaktion, grundsätzliche Beratergebühr). Vorteil hier: der professionelle Hintergrund, der im Zuge der Transaktion oftmals nötig ist.
Die freien Firmenbörsen sind zumeist kostenlos. Hier kann jeder Unternehmer ein Inserat einstellen und so in Kontakt zu einem potenziellen Partner treten. Der fehlende Beraterhintergrund und die Komplexität von Firmentransaktionen sind dabei ein grundsätzliches Risiko für den Nutzer. So wird vielleicht der geeignete Partner gefunden, die fehlende Sachkenntnis solcher Börsen rund um den Verkaufs-/Kaufprozess bietet dem Nutzer kaum weitere Unterstützung. Oftmals muss somit auf teure Unternehmensberater zurückgegriffen werden, die den grundsätzlichen Kostenvorteil freier Börsen schnell ins Gegenteil umwandeln. Der Firmenkauf ist der Abschluss einer erfolgreichen Firmentransaktion aus Sicht des Käufers. Die Firmennachfolge ist ein in Deutschland oft unterschätztes Problem für mittelständische Firmen. Dabei finden Unternehmer keinen geeigneten oder gewillten Nachfolger, der die Firma weiterführt.
 
Bezeichnung für den neuen Besitzer der Alt Gesellschaft. Der Firmennachfolger kann dabei aus der eigenen Familie stammen, aber auch von außen in die Firma kommen.
Mit Hilfe der diversen Bewertungsmethoden wird versucht, den Firmenwert möglichst exakt zu bestimmen. Das Problem hierbei ist immer, dass die Vorstellung von Käufer und Verkäufer weit auseinander gehen. Daher empfiehlt es sich, mehrere Bewertungsverfahren zu kombinieren, um eine ganze Bandbreite an Firmenwerten zu erhalten. Damit wird die Ober- und Untergrenze festgelegt, in der sich Käufer und Verkäufer während der Verhandlung bewegen sollten. Das von uns angebotene Tool Preisverhandlung: Unternehmensbewertung nutzt daher die Praxisnähe des Multiple-Verfahrens und die Dynamik der Discounted-Cash-Flow Methode; damit bieten wir Ihnen eine gute und praxisnahe Bandbreite an Preisvorschlägen für die jeweilige Firma. Letztendlich gibt es keinen objektiven Firmenwert. Dieser wird durch das Angebot und die Nachfrage geregelt.
Der Firmenverkauf ist der Abschluss einer erfolgreichen Firmentransaktion.
 
First Round Financing
= erste Finanzierungsrunde eines Unternehmens; d.h. dieses Unternehmen erhält erstmalig externes Eigenkapital.
 
Fusion
Auch als "Merger" (engl.) bezeichnet. Eine Fusion ist ein Zusammenschluss von zwei oder mehreren Unternehmen zu einem einzigen Unternehmen. In der Praxis handelt sich dabei i.d.R. aber eine sog. "freundliche Übernahme", wobei es nach außen hin keinen Übernehmer oder Übernommenen gibt.
 

G

Gewinnschwelle
Zeitpunkt, zu dem ein Unternehmen genau soviel Umsatz erwirtschaftet, dass die Erlöse die fixen und variablen Kosten decken. Bei Überschreiten der Gewinnschwelle realisiert das Unternehmen Gewinne.
Englisch: Break-Even-Point
 
Going Private
Rückkauf eines Unternehmens von der Börse in privaten Eigentum.
 
Going Public
Börsengang eines Unternehmens (Vergleiche IPO).
 

H

Hands Off
Passive Unterstützung eines Unternehmens, ohne das der Kapitalgeber in das operative Geschäft eingreift.
 

I

IAS (International Accounting Standards)
International anerkannte und besonders in Europa weit verbreitete Standards zur Unternehmensberichterstattung.
 
Institutionelle Investoren
Bei institutionellen Investoren handelt es sich z.B. um Kreditinstitute, Pensionsfonds, Versicherungen oder Großunternehmen.
 
Interner Zinsfuß (Internal rate of return)
Der interne Zinsfuss einer Investition ist derjenige Zinsfuss, bei dessen Anwendung als Kalkulationszinsfuss der Kapitalwert der Investition gleich Null ist. Er kann als Renditemaß der Investition betrachtet werden.
 
IPO (Initial Public Offering)
Erstemission von Anteilen eines Unternehmens an einer Börse.
 

J

Joint Venture
Kooperation oder Zusammenarbeit selbständiger Unternehmen.
 

K

Kaufpreis
Der Kaufpreis eines Unternehmens ist der Preis, auf den sich beide Parteien geeinigt haben und damit der Marktpreis. Durch die unterschiedlichen Vorstellungen von Käufer und Verkäufer über den Kaufpreis, ist eine starke Abweichung vom errechneten Wert des Unternehmens möglich (z.B. durch die DCF-Methode).
 
Käufermarkt
Der Käufer ist marktbeherrschend. D.h. das Angebot übersteigt die Nachfrage. Gegenstück: Verkäufermarkt.
 
Kaufoption
Gewährt dem potenziellen Käufer, die Möglichkeit, nicht aber die Pflicht, einen Unternehmenskauf herbeizuführen.
 
Kaufvertrag
Der Kaufvertrag ist zum Abschluss der Unternehmenstransaktion notwendig.
 
KMU
Gängige Abkürzung für "kleine und mittlere Unternehmen". Damit sind alle Personen- oder Kapitalgesellschaften gemeint, die weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und nicht mehr als 50 Mio. EUR Umsatz erzielen (Festlegung KMU: Europäische Kommission). Der Begriff KMU wird oftmals als Synonym für den Mittelstand verwendet.
 

L

Later Stage Financing
= Spätphasenfinanzierung; Unternehmen erhalten Kapital für Übernahmen, Expansionen oder Überbrückungen zu finanzieren
 
LBO (Leverage-Buy-Out)
Überwiegend fremdkapitalfinanzierte Unternehmensübernahme.
 
Lead Investor
Beteiligung an einem Unternehmen mit Mehrheitsanteilen. Der Lead Investor übernimmt sowohl die Organisation der Finanzierung als auch der Betreuung.
 
LMBO (Leverage-Management-Buy-Out)
Verknüpfung aus MBO und LBO. Das Management kauft das Unternehmen, wobei der Kaufpreis mehrheitlich fremdfinanziert wird.
 
Letter of Intent (LoI) (engl.)
siehe A: Absichtserklärung.
 
Leverage
Hebelkraft des Fremdkapitals gegenäber dem Eigenkapital. Durch einen höheren Verschuldungsgrad kann die Rentabilität eines Unternehmens erhöht werden (siehe "Leverage Effekt").
 
Leverage Effekt
Durch die Hebelkraft des Fremdkapitals kann ein höherer Verschuldungsgrad die Kapitalrendite erhöhen. Dies gilt nur, wenn die Gesamtkapitalrendite höher ist, als der zu zahlende Zins bei Fremdkapitalaufnahme.
 
Liquidationswert
ist die Summe aller Veräußerungspreise, wenn alle vorhandenen Güter eines Unternehmens einzeln verkauft werden würden.
 

M

Make or Buy
Grundsätzliche Entscheidung, ob eine Dienstleistung oder ein Produkt selbst hergestellt / bereitgestellt ("make) oder eingekauft ("buy") wird.
 
Management Buy-In
Übernahme eines Unternehmens durch ein externes Management. Zumeist erhalten die Manager Unterstützung von Private Equity- oder Venture Capital Gesellschaften (die sich zu einem Teil am Unternehmen beteiligen), um den Kaufpreis des Unternehmens zu finanzieren.
 
Management Buy-Out
Kauf eines Unternehmens durch das interne Management. Private Equity- oder Venture Capital Gesellschaften unterstützen die Finanzierung des Kaufpreises.
 
Merger & Acquisition (M&A)
= Fusion und Übernahme; M&A steht für das Geschäft rund um Unternehmenstransaktionen.
 
Mezzanine
Mezzanine-Kapital nimmt eine Sonderrolle zwischen Fremd- und Eigenkapital ein. Bilanziell gesehen wird es als Eigenkapital bewertet, was zu einer Verbesserung der Kapitalstruktur in der Bilanz führt. Steuerlich gesehen wird es zumeist als Fremdkapital behandelt, was die fälligen Zinszahlungen vom Ertrag des Unternehmens abziehbar macht.
 
Multiple-Bewertung
Generell wird bei der Multiple-Bewertung zwischen Trading-Multiples und Transaction-Multiples unterschieden. Trading-Multiples beziehen sich auf die Kurse vergleichbarer börsennotierter Unternehmen. Da sich die unternehmen-sucht-unternehmer.de- Firmenbörse auf mittelständische Unternehmen konzentriert, sind diese Multiples zur Unternehmenswertbestimmung ungeeignet. Transaction-Multiples sind Verhältniszahlen effektiver Unternehmensverkäufe. Die Transaktionen in einzelnen Branchen werden gesammelt und das Verhältnis Kaufpreis zu einer bestimmten Kennzahl bildet dann in der Summe den Multiple (z.B. Kaufpreis zu Umsatz). Da mehrere Transaktionen den Multiple bilden, wird ein branchentypischer Multiplikator berechnet, der Risiken und Chancen bestimmter Branchen wiedergibt.
 

N

Neugesellschaft
Eine z.B. im Zusammenhang mit einem MBO / MBI neu gegründete Gesellschaft, die den Betrieb oder das operative Geschäft des bisherigen Unternehmens als neues Rechtssubjekt fortführt.
Gegenstück siehe A: Altgesellschaft.
 
Net Present Value
Nettowert eines zukünftigen Vermögenswertes. D.h. ein zukünftiger Wert (z.B. Cash Flow) wird auf den gegenwärtigen Wert diskontiert.
 

O

Offene Beteiligung
Direkte Beteiligung durch Übernahme von Unternehmensanteilen. Gegenstück: Stille Beteiligung.
 
Optionen
Eine Option gibt einer Seite die Wahlmöglichkeit, z.B. einen Vertragsabschluss, zu dem sich der Partner bereits verpflichtet hat, herbeizuführen.
 

P

Pay Back
Der beim Exit realisierte Betrag, d.h. das investierte Kapital plus Capital Gain (Gewinn).
 
Portfolio
Bündel von Investitionen (hier: Kapitalanlagen), das sich im Besitz einer Institution oder eines Individuums befindet.
 
Preisfindung
Die Preisfindung ist die Entscheidung für einen bestimmten Preis, zu dem das Unternehmen am Markt angeboten werden soll. Damit unterscheidet sich die Preisfindung von der Wertfindung, da es sich hier um eine subjektive Entscheidung handelt.
 
Private Equity
Oberbegriff für Eigenkapital-Anlagenformen außerhalb der Börse. Z.B. Venture Capital, Mezzanine, MBO, MBI und LBO.
 
Private Investoren
Privatpersonen, die Kapital investieren.
 
Provision
Honorar für Berater im Transaktionsprozess. Marktüblich zwischen 3 und 8 % von der Transaktionssumme. Für Nutzer der Nachfolgerbörse fällt keine Provision an. xxx.
 

Q

Quick Ratio
Die Quick Ratio (Auch Liquidität 2. Grades) misst die Fähigkeit eines Unternehmens, kurzfristige Schulden durch flüssige Mittel zu begleichen.
Formel: (Forderungen + CashFlow) / kurzfristige Verbindlichkeiten
 

R

Return on Investment (RoI)
Misst die Rendite des eingesetzten Kapitals. RoI kann auf die Gesamtkapitalrentabilitä oder nur auf einzelne Investitionen bezogen werden.
Formel: Jahresüberschuss / Summe Aktiva
oder für einzelne Investitionen
Formel: Ertrag Investment / investiertes Kapital
 
Return on Sales (RoS)
= Umsatzrendite; zeigt das Verhältnis von Gewinn zu Umsatz.
Formel: Gewinn / Umsatz
 
Rohertrag
Absolute Angabe darüber, was ein Unternehmen nach Abzug der Herstellungskosten von Umsatz verdient. Nicht berücksichtigt werden dabei alle von der Herstellung unabhängigen Kosten wie z.B. Kosten für Marketing, Verwaltung, F&E, etc..
siehe auch B: Bruttomarge.
 

S

Sale-and-Lease-Back
Verkauf und Rückmiete; Finanzierungsinstrument, mit dem kurzfristig liquide Mittel freigesetzt werden können.
 
Secondary Purchase
Exitvariante; Verkauf von Unternehmensanteilen (zumeist: Beteiligungsgesellschaft A an Beteiligungsgesellschaft B).
 
Seed Capital
Finanzierung eines Erfolgsversprechenden Geschäftsmodels bis zur Umsetzung.
 
Seed-Phase
Phase vor der formellen Firmengründung.
 
Sell-Side
xxx
 
Senior Debt
Vorrangig gesicherte Bankfinanzierung.
 
Signing (engl.)
xxxx.
 
Share Deal (engl.)
Kauf eines Unternehmens durch Übernahme einzelner oder sämtlicher Anteile (Shares) anstelle von Wirtschaftsgütern und Vermögenswerten.
Gegenteil siehe A: Asset Deal.
 
Spin-Off (engl.)
siehe A: Abspaltung.
 
Start-Up
Phase direkt nach Gründung eines Unternehmens (nach Seed-Phase).
 
Start-Up Financing (Gründungsfinanzierung)
Das finanzierte Unternehmen hat sein Produkt / seine Dienstleistung noch gar nicht oder nicht im größerem Umfang vermarktet und befindet sich im Aufbau.
 
Stille Gesellschaft
Stille Beteiligung, i.d.R. mit fester Laufzeit, fester Verzinsung und oftmals mit festgelegter erfolgsabhängiger Komponente.
 
Subordinated Debt
Nachrangige Fremdmittel. D.h. im Falle der Liquidation eines Unternehmens haben diese Fremdmittel nachrangigen Anspruch auf die Rückerstattung ihres Kapitals.
 
Substanzwert
Er bezeichnet einen Wertansatz, der sich hauptsächlich aus der Untersuchung der Unternehmens-Bilanz ergibt. Dazu werden die Aktiva des Unternehmens anhand von Kriterien wie zum Beispiel deren Marktwert, Wiederbeschaffungswert oder Liquidationswert bewertet. Die Wertsumme der Aktiva wird um Rückstellungen und Verbindlichkeiten vermindert.
 
Substanzwertverfahren
Unter einem Substanzwertverfahren versteht man die Ermittlung des Wertes eines Unternehmens anhand dessen Substanzwerts.
 
Success-Fee (engl.)
Wird fällig beim Closing eines Deals und im M&A-Fall z.B. an den betreuenden Transaktionsberater gezahlt.
siehe auch E: Erfolgsprovision.
 
SWOT-Analyse
SWOT = Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen), Threats (Risiken). Die SWOT-Analyse eignet sich sehr gut, um die eigene wirtschaftliche Situation besser einschätzen zu können. Dabei beziehen sich Stärken und Schwächen auf das Unternehmen selbst, während Chancen und Risiken den Markt betreffen.
 
Synergie
Der Nutzen bei der Zusammenarbeit zweier oder mehrer Unternehmen wird als Synergie bezeichnet. Oftmals verbindet man Einsparpotenziale und eine Erhöhung der Effizienz mit dem Begriff Synergie.
 

T

Target
Zielunternehmen für eine Unternehmensübernahme oder Eigenkapitalinvestition.
 
Track Record
Der Track Record stellt die Erfolgs-/Erfahrungsgeschichte eines Unternehmens (oftmals bei Beteiligungsgesellschaften) oder Managers dar. Anhand des Track Records können potenzielle Kunden den Erfolg bzw. Misserfolg erkennen.
 
Trade Sale
Veräußerung der Unternehmensanteile an einen strategischen Investor (industriellen Investor).
 
Transaction (engl.)
xxx
siehe auch T: Transaktion.
 
Transaction costs (engl.)
xxx
siehe auch T: Transaktionsumme.
 
Transaktion
xxx
Englisch: Transaction.
 
Transaktionssumme
Fasst die Gesamtsumme eines Deals zusammen. Darin können die Kaufpreise einer operativen Gesellschaft, Assets (Immobilien) und sonstiger Vermögenswerte enthalten sein
Englisch: Transaction costs.
 

U

Unique Selling Proposition (USP)
"Alleinstellungsmerkmal"; damit ist ein Merkmal gemeint, welches das Unternehmen gegenüber Konkurrenten hervorhebt. Dies kann sich auf ein Produkt, ein bestimmtes Herstellungsverfahren oder einen etablierten Markennamen beziehen.
Mit Unternehmensbeteiligung bezeichnet man den Besitz von Anteilen an einem Unternehmen. In diesem Fall wird dem Unternehmen Eigenkapital zur Verfügung gestellt, wobei der Anteilseigner das unternehmerische Risiko voll mit trägt. Dafür partizipiert er am Ergebnis des Unternehmens. Anders als der Fremdkapitalgeber, der das unternehmerische Risiko nur bedingt mit trägt, dafür eine feste Verzinsung erhält.
Das generelle Problem der Unternehmensbeteiligung ist die Wertbestimmung der Anteile. Der Nominalwert des Unternehmens (das Eigenkapital in der Bilanz) berücksichtigt nicht die potenzielle Ertragskraft des Unternehmens in der Zukunft. Es empfiehlt sich hier, dynamische oder Marktvergleichende Unternehmensbewertungen zu nutzen, die eine faire Bandbreite des Unternehmenswertes wiedergeben.
 
Unternehmensbörse
Unternehmensbörsen sind im Zuge der allgemeinen Internetverbreitung in zahlreicher Form im Netz zu finden. Unternehmensbörsen sollen potenziellen Unternehmensverkäufern und Unternehmenskäufern eine Plattform bieten, um den richtigen Partner für die Zukunft zu finden. Dabei unterscheidet sich das Angebot im Internet deutlich. Generell kann zwischen freien Unternehmensbörsen und Börsen mit Beraterhintergrund unterschieden werden. Börsen mit Beraterhintergrund haben zumeist Einfluss bei der Erstellung der Inserate und begleiten den Verkaufs-/Kaufprozess häufig mit. Dafür sind diese Plattformen oftmals kostenpflichtig (Einmalgebühren für Inserate, Erfolgsgebühr bei erfolgreicher Transaktion, grundsätzliche Beratergebühr). Vorteil hier: der professionelle Hintergrund, der im Zuge der Transaktion oftmals nötig ist.
Die freien Unternehmensbörsen sind zumeist kostenlos. Hier kann jeder Unternehmer ein Inserat einstellen und so in Kontakt zu einem potenziellen Partner treten. Der fehlende Beraterhintergrund und die Komplexität von Unternehmenstransaktionen sind dabei ein grundsätzliches Risiko für den Nutzer. So wird vielleicht der geeignete Partner gefunden, die fehlende Sachkenntnis solcher Börsen rund um den Verkaufs-/Kaufprozess bietet dem Nutzer kaum weitere Unterstützung. Oftmals muss somit auf teure Unternehmensberater zurückgegriffen werden, die den grundsätzlichen Kostenvorteil freier Börsen schnell ins Gegenteil umwandeln.
Der Unternehmenskauf ist der letztlich Abschluss einer erfolgreichen Unternehmenstransaktion aus Sicht des Köufers.
Die Unternehmensnachfolge ist ein in Deutschland oft unterschötztes Problem für mittelständische Unternehmen. Dabei finden Unternehmer keinen geeigneten oder gewillten Nachfolger, der das Unternehmen weiterführt.
Bezeichnung für neuen Besitzer der Alt Gesellschaft. Der Unternehmensnachfolger kann dabei aus der eigenen Familie stammen, aber auch von außen in das Unternehmen kommen.
 
Unternehmenspräsentation
Eine gute und professionelle Unternehmenspräsentation kann oftmals ausschlaggebend für den Erfolg einer geplanten Unternehmenstransaktion sein. Dabei sollten in einer solchen Präsentation die wichtigsten Informationen zu Ihrem Unternehmen enthalten sein.
Mit Hilfe der diversen Bewertungsmethoden wird versucht, den Unternehmenswert möglichst exakt zu bestimmen. Das Problem hierbei ist immer, dass die Vorstellung von Käufer und Verkäufer weit auseinander gehen. Daher empfiehlt es sich, mehrere Bewertungsverfahren zu kombinieren, um eine ganze Bandbreite an Unternehmenswerten zu erhalten. Damit wird die Ober- und Untergrenze festgelegt, in der sich Käufer und Verkäufer während der Verhandlung bewegen sollten. Das von uns angebotene Tool "Preisverhandlung: Unternehmensbewertung" nutzt daher die Praxisnähe des Multiple-Verfahrens und die Dynamik der Discounted-Cash-Flow Methode; damit bieten wir Ihnen eine gute und praxisnahe Bandbreite an Preisvorschlägen für das jeweilige Unternehmen. Letztendlich gibt es keinen objektiven Unternehmenswert. Dieser wird durch das Angebot und die Nachfrage geregelt.
Der Unternehmensverkauf ist der Abschluss einer erfolgreichen Unternehmenstransaktion.
 
US-GAAP
US-amerikanischen Generally accepted Accounting Principles; Diese Rechnungslegungsvorschriften werden vor allen Dingen in den USA angewandt.
 

V

Venture Capital
= Wagniskapital; Risikokapital. Venture Capital bezeichnet Kapital, das in junge, wachstumsorientierte und zumeist High-tech Unternehmen investiert wird.
 
Venture Capital-Gesellschaften
Venture Capital-Gesellschaften sind auf junge High-tech Unternehmen konzentriert. Zumeist sammeln VC-Gesellschaften Geld über geschlossene Fonds (hauptsächlich bei institutionellen Investoren) und investieren dieses Kapital in ein breites Portfolio von Unternehmen. Dadurch wird eine Risikodiversifikation erreicht, wobei dennoch ein hohes Risiko bei dieser Anlageform zu berücksichtigen ist.
 
Verkäufermarkt
Gegenstück zum Käufermarkt. Die Nachfrage ist größer als das Angebot, so dass die anbietenden Unternehmen Marktbeherrschend sind. Folge sind oftmals überhöhte Preise.
 
Verkaufsoption
Eine vertraglich festgelegte Möglichkeit, den Unternehmensverkauf herbeizuführen.
 
Vermögen
Oberbegriff für alle in der Bilanz befindlichen Aktiva-Positionen. Dabei wird zwischen Anlagevermögen (Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen), Umlaufvermögen (Vorräte, Forderungen) und Kasse (Bankguthaben, Wertpapiere) unterschieden.
 
Vermögenswert
Neutrale Bezeichnung für alle Arten von Vermögensgegenständen, z.B. Immobilien, Anlagen, Schutzrechte, Forderungen, usw.. Im M&A Kontext auch geläufig für jedweden Gegenstand einer Transaktion.
Englisch: Asset.
 
Vertraulichkeitserklärung
Soll die vertrauliche Behandlung aller ausgetauschten Informationen gewährleisten.
Englisch: Non disclousure aggreement (NDA).
 

W

Walk-Out
Bezeichnung, wenn Manager ein Unternehmen verlassen, um sich an einem MBI zu beteiligen.
 
Wertfindung
Verfahren beider Parteien zur Bestimmung des Unternehmenswertes. Hierzu können diverse Bewertungsmethoden verwendet werden. Das Ergebnis der Wertfindung von Verkäuferseite kann sich stark vom Ergebnis der Käuferseite unterscheiden, falls unterschiedliche Unternehmensbewertungen verwendet werden.
 
Wertzuwachs
In einem Unternehmen kann dieser z.B. durch das Einbringen von Management Know-How oder durch die zusätzliche Betreuung oder das Einbringen eines belastbaren Netzwerkes durch einen Investor erzielt werden.
Englisch: Added Value.
 
Working Capital
= Nettoumlaufvermögen.
Formel: (Vorräte + Forderungen mit Restlaufzeit < 1 Jahr + liquide Mittel) - kurzfristige Verbindlichkeiten